Wir präsentieren: unseren Jahresbericht!

TeD - Trainingskurs für erstauffällige Drogenkonsumenten

TeD ist ein Programm der selektiven Prävention, das speziell auf jugendlichen Drogenmissbrauch zugeschnitten ist. Ziel von TeD ist die Entwicklung eines kurzen, frühzeitig eingreifenden, gesundheitsbewussten Anbebotes für die jungen Menschen, die erstmals bei Polizei und Justiz wegen ihres Konsums illegaler Drogen aufgefallen sind.

Du hast vom Jugendrichter oder dem Landratsamt einen TeD-Kurs als Auflage erhalten. Bitte vereinbare einen Termin für ein vertrauliches Vorgespräch bei uns.

Zahlreiche Menschen in Deutschland trinken zu viel Alkohol. Oft, ohne sich der gesundheitlichen Gefahren bewusst zu sein. Alkoholkonsum ist (mit-)verursachend für über 200 Krankheiten. Trotzdem gehören Bier, Wein & Co. für die meisten Menschen in Deutschland zum Alltag. Daher regt die Aktionswoche Alkohol unter dem Motto „Alkohol? Weniger ist besser!“ die Bevölkerung dazu an, den persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit der „Volksdroge Nr. 1“ zu überdenken.

Im Rahmen der Aktionswoche Alkohol 2024 lädt die Psychosoziale Suchtberatungsstelle Mindelheim in Kooperation mit der Kreuzbundgruppe St. Ulrich Bad Wörishofen, unterstützt vom Filmhaus Huber zur Filmvorführung mit anschließender Möglichkeit zum Austausch ein. Gezeigt wird am 11.06.2024 um 20:00 Uhr der Film „One for the road“, Eintritt: 6 Euro.

In einer Welt, in der es eher einen Grund braucht nicht zu trinken, ist Mark (Frederick Lau) der ungekrönte König. Scheinbar spielend leicht jongliert er sein Leben zwischen einem fordernden Job als Bauleiter einer Berliner Großbaustelle, ausgelassenen Geschäftsessen und ausufernden Streifzügen durch das Berliner Nachtleben. Als er eines Nachts im Rausch sein Auto umparken will, passiert es: Polizeikontrolle, Schein weg, MPU am Hals. Mark wettet mit seinem besten Freund Nadim (Burak Yiğit), dass er es schafft, so lange keinen Alkohol zu trinken, bis er seinen Führerschein wiederbekommt. Als Mark im MPU-Kurs Helena (Nora Tschirner) kennenlernt, findet er in ihr seine „Partnerin in crime“. Ist er sich anfangs noch bombensicher, dass das alles ein Spaziergang wird, stellt sich die Wette langsam immer mehr als ein langer, steiniger, oftmals durchaus lustiger, aber manchmal auch wirklich harter Weg heraus. Wie gibt man vertraute Gewohnheiten auf und gesteht sich ein, dass man ein echtes Problem hat? Der Weg zurück zum eigenen Selbst ist alles andere als leicht…

Mehr Infos und Trailer: https://www.sonypictures.de/filme/one-road

 

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Unsere "offene Sprechstunde" (Vorbeikommen ohne Termin) findet ab sofort jetzt immer am Montag von 16.00 bis 17.00 statt.

 

 

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Krisen treffen nicht nur die Anderen: Jeder Dritte gerät mindestens einmal im Leben in eine Situation, in der er professionelle psychiatrische oder psychotherapeutische Hilfe benötigt. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Bildung, Herkunft und Beruf.

Beim Krisendienst Schwaben erhalten Menschen in psychischen Krisen, Angehörige oder auch Fachstellen professionelle Soforthilfe.

https://www.krisendienste.bayern/schwaben/

Der Aktionstag Suchtberatung findet bundesweit erstmalig am 4. November 2020 mit dem Motto „Kommunal wertvoll!“ unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung statt. Die DHS plant und koordiniert den Aktionstag Suchtberatung gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden.
Ziel ist es, Suchtberatungsstellen und Politik in den Kommunen miteinander in einen Dialog zu bringen. Dabei soll vor Ort auf die Dringlichkeit der (Weiter-)Finanzierung und die Zukunftssicherung der Suchtberatungsstellen aufmerksam gemacht werden.
Suchtberatung braucht eine stabile, kostendeckende und verlässliche Finanzierung! Sie ist systemrelevant und trägt nachweislich dazu bei, die Chronifizierung und Folgekosten von Abhängigkeitserkrankungen zu verringern!

https://www.dhs.de/unsere-arbeit/kampagnen/aktionstag-suchtberatung

Angehörigengruppe mit Logo

Hat Ihre Partnerin/Ihr Partner, Tochter/Sohn, Vater/Mutter oder ein sonstiger Angehöriger Probleme mit Alkohol, Drogen, Medikamenten, Spielen, Sex oder einer anderen Sucht?

Sie fühlen sich hilflos, sind wütend, haben Angst, wissen nicht, was Sie (noch) tun können?

Dann sind Sie herzlich eingeladen, in unsere Angehörigengruppe zu kommen!

In geschütztem Raum können Sie sich mit anderen Betroffenen austauschen und werden von Mitarbeitern der PSB unterstützt, Ideen und Strategien zu entwickeln, um mit der Situation besser klar zu kommen.

Die Teilnahme ist kostenlos, unverbindlich und selbstverständlich gilt auch in der Gruppe Schweigepflicht. Bitte melden Sie sich vorab an unter Tel. 08261/6100 oder Mobil: 0170 6238957.

 

Jeden 1. und 3. Montag im Monat um 17.30 Uhr im Gruppenraum der PSB (an Feiertagen entfällt die Gruppe).

 

Termine für 2024:

15.04., 06.05., 03.06., 17.06., 01.07., 15.07., 05.08., 19.08., 02.09., 16.09,. 07.10., 21.10., 04.11., 18.11., 02.12., 16.12.

Unsere Beraterin Ursula Hiller erklärt im Podcast die grundlegenden Faktoren zur Sucht bei Jugendlichen.

Podcast hier anhören:

Wir sind auch weiterhin für Sie da! Sie möchten einfach mit jemandem sprechen, haben eine akute Notlage, Angst, Suchtdruck, Probleme mit einem konsumierenden Angehörigen? Rufen Sie uns an! 

Weitere Kontaktdaten für unterstützende Stellen gibts hier:

Hilfe finden

Gesprächsgruppe für alkohol- und drogenauffällige KraftfahrerInnen

Sie haben Ihren Führerschein wegen Alkohol oder Drogen verloren und brauchen Informationen zu Abstinenznachweisen und MPU-Vorbereitung?

Gerne unterstützen wir Sie auf dem Weg zu einem positiven MPU-Gutachten. Mit einer fachlich fundierten, professionellen Vorbereitung erhöhen Sie Ihre Chancen auf eine positive Begutachtung enorm!

Wir bieten die MPU-Vorbereitung als Kombination aus einem Vorbereitungskurs und Einzelgesprächen an. In 5 Gruppeneinheiten á 2 Stunden werden folgende Themen bearbeitet:

 

  • Wissensvermittlung zu Alkohol, Drogen und Medikamenten
  • Einordnung Gewohnheit, Schädlicher Gebrauch, Abhängigkeit
  • Anleitung zur Reflektion der Veränderungen während der Abstinenz
  • Impulse zu Verhaltensalternativen/Freizeitgestaltung
  • Identifikation von möglichen Risikosituationen
  • Erarbeitung von Strategien zum Umgang mit Risikosituationen und Rückfallprophylaxe

 

In den begleitenden Einzelgesprächen beleuchten wir Ihre individuelle Situation, blicken zurück in die Entwicklung Ihres Konsumverhaltens und identifizieren Funktionen des Konsums, entwickeln bzw. unterstützen Verhaltensalternativen und beschäftigen uns intensiv mit Strategien zur Vermeidung eines Rückfalls in alte Verhaltensmuster. Sie können so viele Einzelgespräche in Anspruch nehmen, wie Sie brauchen, um Sicherheit zu gewinnen und sich gut vorbereitet für das psychologische MPU-Gespräch fühlen.

 

Zum Abschluss erhalten Sie eine qualifizierte Teilnahmebestätigung über die wahrgenommenen Termine.

 

Nächste MPU-Vorbereitungskurse:

04.07.2024 – 01.08.2024 Präsenz in der PSB Mindelheim

07.11.2024 – 05.12.2024 Präsenz in Bad Wörishofen (Klosterhof 4)

Ablauf der Gruppen: Wöchentlich, 5 Einheiten, jeweils am Donnerstag von 19:00-21:15 (inkl. 15 Min. Pause) (jeweils in der ersten Kursstunde wird besprochen, ob die Uhrzeit evtl. angepasst werden muss)

Teilnahmevoraussetzung: Vorgespräche in der Beratungsstelle, um die persönliche Situation bezüglich der MPU und das allgemeine Vorgehen (z.B. wichtige Fristen) zu klären, evtl. Unterlagen zu sichten (z.B. negative MPU-Gutachten). Bitte zum Gespräch alle vorhandenen Unterlagen mitbringen!

Kursleitung: Dipl.-Psych. Marianne Briegel

Kosten: 500 Euro

 

Die Orientierungs- und Motivationsgruppe kann wieder stattfinden! Montags 17:00 Uhr; bitte anmelden. 

Wie ist mein persönlicher Rauschmittelkonsum einzuordnen: Risikoarm, unter Kontrolle, hochriskant oder gar abhängig? Diese Frage für sich selbst zu beantworten, ist gar nicht so einfach. In der Orientierungsgruppe bekommen Sie die nötigen Hilfen, um Ihre Situation einschätzen zu können:

  • Sie bekommen Informationen zu Suchtentwicklung, Kennzeichen einer Abhängigkeit und Folgeerkrankungen
  • Sie haben die Möglichkeit, ein reales Bild Ihrer individuellen Problemsituation zu entwickeln
  • Wir wollen Ihnen mögliche Lösungswege und damit Ihre Chancen erkennbar machen
  • Sie erhalten Unterstützung, wenn Sie diese Chancen nutzen möchten